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Über Uns

Jedes Unternehmen hat eine Entstehungsgeschichte, die nun folgende ist unsere: Beacher' s Saga!

Genug Billard gespielt, um die Häuser gezogen und den letzten Taler des Gehaltes verprasst. Eines morgens wacht man mit einem Kater auf, blickt zur Decke, „das ist ja gar nicht meine Raufasertapete!“ und kommt, obwohl man sich dieser Frage bis zum hiesigen Zeitpunkt nie gestellt hat, zu der Erkenntnis: Du möchtest etwas bewegen in deinem Leben... Blöder Gedanke, wo der wohl herkommt aber, er war nun mal da! Das Leben kann ja sooo unbeschwert sein, aber nein... „magst du Frühstück“ klang es mir gänzlich unbekannt aus dem Nebenzimmer. „Nee, ruf mir ein Taxi“... Verknüpfungen zwischen Wagemut, Ehrgeiz, Beharrlichkeit, Größenwahn und selbstverständlich das Glück sollte ich noch zu erfahren wissen. In dieser Epoche wucherte, wie bei vielen unter uns, die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer in meinem Kopf. Bei einem folgenden gemeinsamen Strandurlaub ließen wir, Marijan und ich uns inspirieren. Von dort an beherrschte mich ein Gedanke. Wie schaffen wir es südländisches Dolce Vita in unsere Gefilde zu bringen, unserem geliebten Strandsport und nein, nicht das Cocktailschlürfen an der Strandbar war gemeint,(... auch...) nachzugehen und in unseren Alltag mit einzubinden?

 

Es vergingen mehrere Monate indem aus einer spleenigen Idee Realität wurde. Aufreibende Behördengänge und mangelnde finanzielle Unterstützung hinderten mich nicht an der Umsetzung unseres Vorhabens, die Errichtung von Beacher's Island. Beharrlich trotzte ich Absage für Absage sämtlicher Kreditinstitute, verschlissen unzähliges Zeichnungsmaterial sowie die Nerven meiner Vertrauten. Ein Eiland vor unserer Haustüre wo jedermann Beachsport und Getränke bei mediterranem Flair genießen kann. So entstand auf einem rund 3100m² großen Ödland in kräftezehrender Eigenleistung  eine wunderschöne Beachanlage mit einem winzigen Clubhaus, einem Pool, fünf Spielfeldern und jeweils einer Umkleide für Damen und Herren. Nach einer Bauphase von lediglich drei Monaten folgte die Eröffnung im Mai 2006.

Allen Zweifeln zum trotz wurde unser Konzept von der Bevölkerung begeistert angenommen. Es war eine tolle Zeit, die mit Spielen und Feiern ausgefüllt war. Neue, nette Leute kennenlernen inklusive, im Sommer muss ich hinzufügen! Die Ersten Winter ließen sich noch überbrücken. Wirtschaftlich jedoch ließ sich die Anlage durch die bescheidenen Sommer der Vergangenheit nicht mehr betreiben. Die ganzen Entbehrungen der letzten Jahre für die Katz? Nein, Aufgeben gehört nicht zu meinem Wortschatz. Ich stand letztendlich vor einer schwierigen Entscheidung. Die Nachfrage nach Festivitäten in den vergangenen Betriebsjahren stieg stetig an und war richtungsweisend für mein späteres Vorgehen. Die neue Eingabe konnte ich jedoch nicht mehr mit der, ausschließlich für den Sommer ausgelegten  36m² kleinen Blockhütte umsetzten. Somit fasste ich im Jahre 2011 den Entschluss, ein neuerliches Wagnis einzugehen, dem Bau unseres Poolhauses.

Zwischenzeitlich habe ich noch den ADA Schein gemacht. Als wenn man ja sonst nichts zu tun hätte. Das ist ein Ausbildereignungsnachweis für die Unwissenden unter euch ;-). Der war Notwendig, denn ich brauchte dringend eine verrückte Azubine die mir den ganzen Schreibkram abnimmt. Hab auch eine tüchtige gefunden die mir ab da an das Leben sehr erleichtert hat. Erneut hieß es wieder Überzeugungsarbeit zu leisten um das Kreditinstitut von der vorhandenen Idee des weiteren Geschäftsmodells zu überzeugen. Angebote einzuholen sowie einen Bauplan zu erstellen für unser neues Poolhaus denn, so einfach ist das ja gar nicht, bis auf einige “Büdchen“ in meiner Jugend hatte ich noch nie ein Haus gebaut. Vor allen Dingen, so groß, und in echt! Was soll daran schon so schwierig sein? Land an das vorhandene Grundstück erwerben, einen Grundriss zu entwerfen, auszuschachten, Stein auf Stein zu setzen. Fenster und Türen, ja ja. Das Dach, das bisschen Elektrik und nicht zu vergessen Gas Wasser Schei... Ist doch alles kein Problem, dachte ich. Falls man genug Zeit hat. Weit gefehlt. Mir blieben 9 Monate um mein neuerliches Vorhaben in die Tat umzusetzen. Zum Glück konnte ich auf viele Enthusiasten und Helferlein zurückgreifen die mich wiedermals in der Bauphase unterstützt haben. „Wie ihr habt keinen Bock mehr? Wir buckeln doch erst seit 14 Stunden... wartet, ich hol den Baustrahler. Und zieht mir endlich den Thomas aus dem Dach, hab ne Pizza bestellt“... Geschafft! Baubeginn September 2012. Fertigstellung, nun nicht in Gänze aber die meisten unter euch haben es nicht bemerkt, Mai 2013. „Die Dachrinnen sind bis heute noch nicht montiert“, „ich weiß“. Schelmisch war das Verwehrten vorhandener Ressourcen die dem heutigen Poolhaus sein einzigartiges Flair verleihen.

Angefangen 2005 und ein Ende ist nicht in Sicht denn, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden fällt mir nicht leicht. Der Hang zum Perfektionismus ist Triebfeder und Geißel zugleich. Letztes Vorhaben ist die Errichtung eines natürlichen Rückzugortes für Gäste, die es ruhiger mögen. Drei Spielfelder mussten 2016 der gerade beschriebenen Pergola weichen die, wie ich hoffe im Frühjahr 2018 betreten werden kann. Hoffentlich überstehen die neu gepflanzten Bäume den Winter die unabdingbar zur natürlichen Gestaltung der Pergola beitragen. Ach ja, auf diesem Wege, „Björn... du musst noch die Bodenstrahler anklemmen bevor es friert“ ;-) Als wenn uns die Anlage nicht schon genug an Arbeit und Pflege abverlangen würde. Unkraut jäten, Splitter entfernen, verstopfte Toilettenrohre bepömpeln, den Schweineeimer reinigen, lecker... Lasst mich während dieser Zeilen nicht nach rechts schauen. Da ist noch eine große freie Fläche mit einem riesigen Loch neben dem Poolhaus...